Deutschland bei der EM 2025 in Tallinn stark vertreten

Der Deutsche Sumo-Bund (DSB) hat sein Aufgebot für die Europameisterschaften U15 und U18, die 2025 in Tallinn, Estland stattfinden, klar definiert. Insgesamt reisen rund 16 Athlet:innen mit nach Estland, begleitet von Trainern, Betreuern und Kampfrichter:innen – ein deutliches Zeichen für das wachsende Interesse und das steigende Leistungsniveau im deutschen Nachwuchs-Sumo.

Die Vorbereitung auf die EM war intensiv: Zahlreiche Trainingslager, Technik-Workshops und Leistungsanalysen standen auf dem Programm. Bundestrainerin Sandra Köppen-Zuckschwerdt legte bei der Nominierung großen Wert auf nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch auf die Teilnahme an Kadermaßnahmen und das Potenzial für langfristige Entwicklung.

Auch außerhalb der Wettkampfmatten war das Team aktiv: Nach der Ankunft in Tallinn stand ein gemeinsamer Stadtrundgang auf dem Programm – von der historischen Altstadt bis zur Stadtmauer. Für viele junge Athlet:innen war das nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern eine wertvolle Erfahrung in Sachen Teamgefühl, Kultur und internationaler Austausch.

Der Deutsche Sumo-Bund sieht in der Teilnahme an dieser EM einen wichtigen Meilenstein: Die Gelegenheit, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln, technische Stärken zu testen und sich mit Gleichaltrigen aus ganz Europa zu messen. Gleichzeitig dient der Wettbewerb als wichtige Standortbestimmung für die langfristige Entwicklung des deutschen Sumos – nicht nur im Nachwuchsbereich, sondern auch mit Blick auf zukünftige Großereignisse wie Weltmeisterschaften.

WM-Helden aus Brandenburg

Bei der Sumo-Weltmeisterschaft 2025 in Bangkok haben die Sportlerinnen des Vereins PSG Dynamo Brandenburg Großes vollbracht: Marie-Luis Zuckschwerdt und Johanna Rabl sicherten sich jeweils eine Bronzemedaille. Das vermeldet die Stadt Brandenburg an der Havel stolz in einer offiziellen Pressemitteilung.

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil beide Athletinnen nicht nur für sich, sondern auch für ihre Heimatstadt an den Start gingen. Oberbürgermeister Steffen Scheller gratulierte den beiden und hob ihre Disziplin und ihren Kampfgeist hervor: Zuckschwerdt und Rabl hätten „Brandenburg an der internationalen Bühne des Sumo-Sports hervorragend vertreten“.

Für den Deutschen Sumo-Bund (DSB) ist das ein bedeutender Moment – insbesondere, weil er das Potenzial und die Qualität des Sumo-Zentrums in Brandenburg unterstreicht. Bundes- und Landesverbände sehen in diesem Erfolg einen Impuls für noch mehr Nachwuchs in der Region.

Trainer:innen, Betreuer:innen und Familien feiern mit den Athletinnen: Die Bronzemedaillen in Bangkok sind nicht nur eine persönliche Leistung, sondern auch ein Beleg für das starke Zusammengehörigkeitsgefühl im Team Deutschland. Gleichzeitig setzen sie ein Zeichen: Der deutsche Sumo ist auf dem Weg, eine ernstzunehmende Kraft im internationalen Sport zu werden.

Medaillenregen beim Erd Cup 2025

Beim internationalen Sumo-Wettkampf „Erd Cup 2025“ in Érd (Ungarn) hat das deutsche Team ein fulminantes Ergebnis abgeliefert: 31 Medaillen standen am Ende auf der Habenseite, wie der Deutsche Sumo-Bund bekanntgab.

Die jungen und erwachsenen Athleten aus Deutschland haben damit eindrucksvoll bewiesen, dass ihre monatelange Vorbereitung Früchte trägt. Im Teilnehmerfeld, das unter anderem Sportler aus Norwegen, Polen, Ungarn und der Ukraine umfasste, dominierte das deutsche Team viele Gewichtsklassen. Dieser Turnierauftakt des Jahres war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein emotionaler Höhepunkt: Die Betreuer betonten den enormen Teamgeist, die Disziplin und den Zusammenhalt, den das gesamte Team gezeigt hat.

Besonders bemerkenswert: Das Turnier war als Vorbereitungsevent für mehrere Altersklassen gedacht – von U12 über U18 bis hin zu Senioren. Für viele Athlet:innen war es die erste große internationale Herausforderung im Jahr und gleichzeitig ein wichtiger Prüfstein für kommende Großereignisse. Mit dem erfolgreichen Start im Rücken blickt der Deutsche Sumo-Bund nun selbstbewusst in die Zukunft und rechnet mit weiteren Einsätzen bei EMs und WM – das Momentum liegt klar auf Deutschland.